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Samstag, 1. Dezember 2007

Linke Gruppen kontern NPD mit „Platzverweis“ Jusos initiieren Schülerzeitung gegen rechte Hetze

Die Jusos und weitere linke Gruppen wollen die NPD mit ihren eigenen Waffen schlagen. Der rechtsextremen Agitation mit sogenannten Schülerzeitungen wird nun ein buntes Blatt entgegengesetzt: Der „Platzverweis“. In einer Auflage von 40 000 Exemplaren soll es am Montag vor Berliner Schulen verteilt werden und über die Gefahren brauner Propaganda aufklären.

„Da die NPD immer öfter mit Jugendaktionen kommt, wollen wir gegenhalten“, sagt Jan Böning, Landessekretär der Jusos und einer der Macher beim „Platzverweis“. Das Heft solle in allen Bezirken und vor mindestens 100 Schulen Kindern und Jugendlichen überreicht werden. Am „Platzverweis“ beteiligen sich neben den Jusos die DGB-Jugend, die Grüne Jugend Berlin, die Linksjugend Solid, Die Falken, die Stiftung SPI mit dem Mobilen Beratungsteam Ostkreuz sowie die radikal linken Gruppierungen SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend) und ALB (Antifaschistische Linke Berlin).

Der 18-seitige „Platzverweis“ ist eine Antwort auf den Versuch der NPD vom Oktober, ein Heft namens „Stachel“ an Schüler in Berlin und Brandenburg zu verteilen. Die NPD musste die Aktion abbrechen, da die Grünen, die schon lange selbst einen „Stachel“ herausgeben, am Landgericht eine einstweilige Verfügung erwirkten. Die NPD präsentiert nun ihr Blatt im Internet als „Der Titellose“, die Inhalte haben sich nicht geändert. Im „Platzverweis“ werden den rechten Parolen, die oft harmlos oder antikapitalistisch klingen, linke Argumente und Ansichten entgegengesetzt. Und nicht nur der Parteipropaganda: Die Grüne Jugend setzt sich mit „Modesprüchen an Schulen“ auseinander – „ey du Jude“ ist nur einer, der als Beispiel für „unterschwelligen Antisemitismus, Rassismus oder Sexismus im Schulalltag“ genannt wird.

Weitere Themen sind unter anderem die Situation im Bezirk Lichtenberg, den die Neonazi-Szene als Hochburg ansieht, die Strukturen des rechten Musikbusiness, die Modemarke „Thor Steinar“ sowie Tipps, wie man sich als Augenzeuge eines rechten Angriffs verhalten sollte: „Sprecht TäterInnen offensiv an und bindet Menschen, die wegschauen, mit ein“.

Auch wenn der „Platzverweis“ den Härtegrad von Slogans wie „Null Toleranz für Nazis“ nicht überschreitet, bereitet der SPD die Beteiligung der zum Autonomenspektrum zählenden ALB und der DKP-nahen SDAJ etwas Bauchgrimmen. „Das ist schon schwierig, aber bei diesem Projekt vertretbar“, meint SPD-Landessprecher Hannes Hönemann. Für Jungsozialist Böning hingegen „ist erst mal jeder willkommen, der gegen Neonazis kämpft“. Und Böning kündigt an, der erste „Platzverweis“ solle nicht der letzte sein.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 21.11.2007)


Nachtrag: "Platzverweis" wurde am Montag, den 26.11.2007 verteilt.

Dienstag, 17. Juli 2007

Unterstützung in NYC

Über das Projekt von Sebastian Pleuse www.srilankanot.de hatte ich ja bereits vor geraumer Zeit berichtet.

Nunmehr hält sich Sebastian für ein Studiensemester an der Uni in New York auf.

Am 5. August wird er dort den NYer Halbmarathon mitlaufen, zugunsten der Organisation „WaterAid“. Er hat erst vor drei Monaten mit dem Laufen angefangen!

WaterAid kümmert sich um die Trinkwasserversorgung in Dritte-Welt-Ländern und Katastrophengebieten – eine Notwendigkeit, die er während seiner Tsunami-Hilfsarbeiten auf Sri Lanka am eigenen Leib zu spüren bekommen hat.

Sebastian möchte einen anständigen Betrag für WaterAid sammeln.

Bitte unterstützt ihn und klickt auf:www.pleuse.de


Dort erfahrt Ihr mehr über diese Aktion und könnt einfach, schnell und sicher online spenden.





Sonntag, 15. April 2007

Korrektur Lesen - der politisch korrekte Abend mit Gesicht Zeigen!

Wann?: am Montag, 16. April, 20:00 Uhr

Wo?: im Tipi, Zelt am Kanzleramt, Berlin



Es lesen Harry Rowohlt, Wiglaf Droste, Fanny Müller, Susanne Fischer und Fritz Eckenga.

Es korrigieren Jörg Thadeusz, es musizieren Mark Scheibe und Yelena K. & Kristian Kowatsch.



Lesung, Kabarett, Wort, Witz und Wahnsinn, ummantelt von himmlischen Gesängen: der Abend wird also eine richtige Sause - und wir wollen (und müssen...) das Zelt voll kriegen!! Leider ist die Veranstaltung noch nicht ausverkauft - das soll sie aber werden! Alle Künstler treten umsonst auf, der Erlös geht an Gesicht Zeigen!

Bitte mach Werbung, weise darauf hin und komm natürlich!



Eintritt: 20,-€ - Vorbestellung unter Tel.: 0180 - 3279358 oder www.tipi-das-zelt.de.



Gesicht Zeigen!

Aktion weltoffenes Deutschland e.V.

Kurfürstendamm 178/179

10707 Berlin




Tel: 030 - 280 44 786

Sonntag, 25. Februar 2007

Schüler-Demo gegen Rechts am 3. März in Köln

Kölner Schülerinnen und Schüler rufen auf:

Pro Köln die Stirn zeigen
DEMO am 03. März!
für eine Stadt ohne Rassismus und Faschismus


Die rechtsextreme Partei „Bürgerbündnis Pro Köln“ wird 2004 mit 4,7 % in den Rat der Stadt Köln gewählt. Die Partei setzt sich vor allem aus bereits vorher in der rechten Szene aktiven Mitglieder zusammen, so z.B. der Geschäftsführer Manfred Rouhs, Er war Mitglied der „Deutschen Liga für Volk und Heimat“ und Funktionär der „Jungen Nationaldemokraten“ (NPD-Jugendverband).

Pro Köln versucht in der Öffentlichkeit eine konservative Wahlmöglichkeit zu den so genannten Altparteien zu sein. Öffentlich tritt sie bürgerlich auf, in ihrer Propaganda sieht man deutlich ihre wahre Identität: Hetzte gegen Moscheebauten, Hetzte gegen Kölner mit Migrationshintergrund, Hetzte gegen Minderheiten, Hetzte gegen politisch engagierte Personen, Hetzte gegen … - so wird die rechtsextreme Auslegung deutlich!

Die rechte Partei „Pro Köln“ verteilt im Winter 2006 das Flugblatt „Deutsch ist geil“ mit fremdenfeindlichen Inhalten vor Kölner Schulen. Auf das hinterlistige Flugblatt folgt die erste Ausgabe der so genannten Schülerzeitung „Objektiv“ mit extrem fremdenfeindlichen Inhalten. Die Zeitung täuscht vor eine gewöhnliche Schülerzeitung zu sein und versucht SchülerInnen rechte Positionen einzubläuen. Immer forscher tritt „Pro Köln“ gegenüber den Kölner SchülerInnen auf. Zur Zeit arbeiten sie an der deutschlandweiten Expansion „Pro Kölns“ durch das rechte Bündnis „Pro Deutschland“.

Wir wollen deutlich ein Zeichen setzten, dass rechte Gedanken keinen Platz in Köln haben! Kölner SchülerInnen sind gegen jegliche fremdenfeindliche und rassistische Hetzte! Lasst uns gemeinsam ein Zeichen gegen diese Umtriebe in Köln setzen!

Kommt alle am Samstag, den 3. März, zur Demonstration!

Alle KölnerInnen, NRWlerInnen etc. sind aufgerufen sich an der Demonstration zu beteiligen! Alle BewohnerInnen dieser Stadt sind unbedingt gefordert mitzumachen!

Jede(r) Einzelne ist wichtig für den Kampf gegen rechts!

Weitere Infos unter http://www.sgr-demo.de/

.

Donnerstag, 15. Februar 2007

Schlag gegen rechtsradikale Band – Über 1.000 CD´s beschlagnahmt

Einen empfindlichen Schlag gegen eine rechtsradikale Band landeten gestern früh Berliner Ermittlungsbehörden in einer bundesweit gesteuerten Durchsuchungsaktion. Ab 6 Uhr waren Beamte in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Hessen unterwegs, um an insgesamt 13 Orten Beweismittel zu sichern. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin hatte ein Richter am Amtsgericht Tiergarten in Berlin die Beschlüsse erlassen.

Die Ermittlungen des Landeskriminalamts wegen Volksverhetzung richten sich gegen vier 31 bis 37 Jahre alte Mitglieder der Band DEUTSCH, STOLZ, TREUE (D.S.T.), die zur Tarnung die Abkürzung X.x.X. benutzt. Außerdem sind einschlägige Szeneläden und die Hersteller bzw. Vertreiber einer 2005 veröffentlichten CD im Visier der Ermittler. Auf dieser CD mit dem Namen „Die Antwort aufs System“ befinden sich 13 Musikstücke, in denen antisemitische und beleidigende Texte Verwendung finden. Für diese CD ist ein allgemeiner Beschlagnahmebeschluss erwirkt worden. Außerdem stufte sie die Bundesprüfstelle als jugendgefährdend ein.
In Berlin wurden fünf Wohnungen und ein Szeneladen durchsucht, in Brandenburg ein weiterer Szeneladen und in Mecklenburg-Vorpommern eine Wohnung und zwei Geschäfte eines 28-Jährigen sowie eine Offsetdruckerei. In letztgenannten Bundesland fanden und beschlagnahmten die Ermittler etwa 1.100 der strafrechtlich relevanten CD´s, außerdem 1.450 dazugehörende Booklets und diverse Geschäftsunterlagen. Mehr als drei Dutzend T-Shirts mit „SS-Totenkopf“, Druckvorlagen und –maschine sowie eine scharfe „Pumpgun“ und dazugehörige Munition wurden ebenfalls beschlagnahmt. In den CD-Presswerken in Nordrhein-Westfalen und Hessen wurden diverse Geschäftsunterlagen und die Master-CD sichergestellt. Die Auswertung der Unterlagen und weitere Ermittlungen dauern an.

Dazu Polizeipräsident Dieter Glietsch:

„Ich bin froh, dass uns dieser Ermittlungserfolg gelungen ist. Er macht deutlich, dass wir in unseren Bemühungen zur Bekämpfung rechtsextremistischer Straftaten nicht nachlassen. Vor dem Hintergrund eines bundesweit und auch in Berlin festzustellenden erheblichen Anstiegs von Propagandadelikten und rechtsextremistischer Gewalttaten für das Jahr 2006 wird die Bekämpfung des Rechtsextremismus auch dieses Jahr ein Schwerpunkt unserer Arbeit sein.“


Quelle: Polizeiticker Berlin / Der Polizeipräsident von Berlin


Fünf Jahre Haft für Holocaust-Leugner Zündel

Zu 5 Jahren Haft wegen Volksverhetzung ist der Holocaust-Leugner Ernst Zündel verurteilt worden. Der 67 Jahre alte Angeklagte hatte von Kanada aus den Massenmord an den Juden während der NS-Zeit systematisch bestritten.

In dem seit mehr als einem Jahr andauernden Prozess ist heute vor dem Langgericht in Mannheim das Urteil geprochen worden.

Zündel strebe eine Rückkehr in das faschistische Staatswesen an.

Mehr dazu könnt ihr hier lesen:

http://www.swr.de/nachrichten/-/id=396/6m7wa2/index.html

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